Endlich Urlaubszeit. Lange ersehnt, ungeduldig erwartet und dann war es soweit.

    Bei der Planung haben wir uns bewusst für eine Zeit entschieden, die noch ruhiger ist (vor den Sommerferien) und als Ziel endlich wieder einmal den Wald & die Berge im eigenen Land zu besuchen.

    Als Kind war ich mit meiner Großmutter jedes Jahr in ganz Österreich unterwegs und habe das als wundervolle Erinnerungen noch immer im Gedächtnis. Und das wollte ich nun meinem Sohn auch ermöglichen, die Welt zu entdecken und sich schöne Erinnerung zu schaffen.

    Die Wahl fiel auf das Biohotel Feistererhof in der Ramsau am Dachstein. Eine wunderschöne Gegend und ein traditionelles Hotel, das sein Augenmerk auf Bio und Nachhaltigkeit legt. Dazu ein Familienbetrieb (das SPA & Wellness Hotel Ramsauhof in unmittelbarer Nähe gehört auch dazu) bei dem Gastfreundschaft und Wohlfühlatmosphäre oberstes Gebot ist.

    Die Anreise mit der Bahn

    Doch bevor man den Aufenthalt genießen kann, muss noch die Anreise bewältig werden. Wir haben uns natürlich für die Bahn entschieden, da die ÖBB mittlerweile schon recht günstige Preise (Dank der Sparscheine) anbietet.

    Vom Wiener HBF ging es über Leoben bis schließlich Schladming, wo wir die sogenannten „ltz. Meter“ mit einem Taxi überwunden haben. Masen hat die Fahrt im Zug sehr genossen, wenn er auch zeitweise etwas unruhig wurde, aber welches Kind wird das bei einer Fahrt von 3-4 Stunden nicht.

    Der Feistererhof

    Angekommen wurde natürlich gleich das großzügige Doppelzimmer (Hansl Linde) in Augenschein genommen. Und wir wurden nicht enttäuscht! Schön gepflegte und traditionelle Einrichtung meets atemberaubende Aussicht.

    Aber natürlich hält es einem nicht lange im Zimmer und schon wurde der erste Ausflug in die nähere Umgebung gemacht und der Hof und der Kinderspielraum inspiziert. Es gab hier vieles zu entdecken und zu bestaunen.

    Es gibt alles was das Kinder und Elternherz begehrt, angefangen von einer Sandkiste, Trampolin, Tiergehege, Wanderwege und einen kleinen eiskalten und klaren Bach, in dem einige Quellen vom Dachstein münden. Wo kann man sich noch eine frische Abkühlung direkt aus Mutter Natur gönnen, eine echt schöne Erfahrung und bringt einem wieder back-to-the roots sozusagen. Als Stadtmensch, auch wenn man sich wie wir fast ausschließlich vegan und nachhaltig ernährt, ein großartiges Gefühl, das einem wieder mit der Natur connectet.

    Am nächsten Tag wurden wir bereits beim reichhaltigen Frühstück auch mit veganen Leckereien überrascht, was nicht selbstverständlich für einen Bio-Bauernhof ist. Aber man hat sich sehr viel Mühe gegeben, um auch unsere Wünsche zu berücksichtigen.

    Beim Abendessen gab es natürlich neben dem Bio-Fleischgericht auch eine vegetarische Varinate, die auf Wunsch auch vegan zubereitet wurde. Eines der leckersten Beispiele war der Kürbisauflauf.

    Mehr leckere Essens-Bilder und Tagesberichte findet ihr auch in meinen IG-Stories „Ramsau„.

    Ausflug zum Rittisberg

    Auf jeden Fall waren wir jeden Tag richtig gestärkt und fit für diverse Ausflüge und Erkundungstouren. Eines unserer Highlights war definitiv der Ausflug zum Rittisberg inkl. Sommerrodelbahn.

    Mit der lokalen Buslinie ginge es innerhalb von 15 Minuten zum besagten Ort, wo eine Vielzahl an Attraktionen für Alt und Jung warteten. Vom Ramsau Beach, über Segway Verleih, einen Märchenpfad und der Rodel bzw. Seilbahn wird hier einiges geboten.

    Wie ihr euch aber vorstellen könnt, war die Sommerrodelbahn die größte Attraktion für Masen. Wir ließen es uns daher nicht nehmen gleich dreimal den Berg runter zu düsen. Wer auf Geschwindigkeit und Adrenalin steht, sollte sich das nicht entgehen lassen – hier ein kleiner Einblick (via IG Live Video):

    Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher auf den Märchenwanderweg, der sehr zu empfehlen ist.

    Der Ramsauhof

    Das 2. Highlight war der Besuch im 2. Hotel der Familie Feisterer nämlich dem Ramsaufhof. Gegen einen geringen Aufpreis von 15€ kann nämlich dort auch für einen Tag wellnessen. Zu Fuß ist man mit Kind in guten 20-30 Minuten beim Hotel und kann dort das Schwimmbade und die das breite Angebot an Massagen und Saunaräumen genießen – perfekt für etwas trübere Tage, was ja in den Bergen schnell mal passieren kann.

    Die meiste Zeit verbrachten wir jedoch in naher Umgebung, da besonders Masens erster richtiger Natur/Wanderurlaub war. Es dauerte schon ein paar Tage bis wir uns alle akklimatisiert haben und besonders Masen wanderwillig war. Kleine Hilfsmittel wie Wanderstöcke und mehrfache Pausen waren dabei besonders hilfreich.

    Die Dachsteinregion

    Auf jeden Fall wird man in der Ramsau mit traumhaften Ausblicken und Panoramas am laufenden Band belohnt.

    Somit ging unsere knappe und noch sehr ruhige Woche (da es vor den Sommerferien war – Empfehlung falls ihr noch keine Schulkinder habt) rasch zu Ende, bevor es für uns noch für einen dreitägigen Abstecher nach München (Reisebericht von mypetitworld.at) ging.

    Sommercard beantragen

    Beantragt auf jeden Fall eine Sommercard, die euch das Hotel vorbereitet, damit ihr eine Vielzahl an Aktivitäten in der Region vergünstigt wahrnehmen könnt.

    Das Fazit

    Ein richtiger Heimaturlaub also, wie damals in meiner Jugend mit der Oma. Das Hotel und die Familie sind sehr gastfreundlich und um das Wohl der Gäste bemüht. Es gibt sehr viele Aktivitäten rund um das Dachsteingebiet und die Ramsau wird nicht umsonst als Luftkurort bezeichnet. Alles in allem freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen!

    *Dieser Beitrag ist innerhalb einer Kooperation mit dem Hotel Feistererhof entstanden.

     

      One Reply to “Urlaub am Bio-Bauernhof”

      1. Was für ein schöner Beitrag! Und die Bilder erinnern mich gerade an unsere Familien-Aufenthalte in den Bergen (https://www.lindenhof.it/de). Vor einigen Jahren haben wir die Berge für uns entdeckt und auch unsere beiden Kids lieben das Toben in der Natur. Und wir werden unseren Urlaub auch im kommenden Jahr wieder in den Bergen verbringen. Wir freuen uns schon jetzt wieder drauf!

        Gruß,
        Tamara

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