Kurz vor Schulbeginn wollten wir noch unseren Kleinen und seiner Tante eine Freude bereiten und haben uns für einen „Abenteuer“-Urlaub im Wechselgebiet entschieden.

    Die Vorteile liegen schnell auf der Hand, denn die Anreise aus Wien ist auch teilweise öffentlich relativ zügig in weniger als 1,5 Stunden erledigt und somit kein Problem auch für spontane Ausflüge!

    Der Ausgangspunkt des langen Wochenendes war in diesem Fall Mönichkirchen (Luftkurhort). Ein relativ kleiner aber sehr schöner Ort im Wechselgebiet mit knapp 1000 Einwohner. Alte Hotels aus der Jahrhundertwende weisen auf eine glorreiche Vergangenheit hin.

    Wir hingegen waren aber diesmal nicht in einem Hotel untergebracht, sondern probierten etwas neues, nämlich „Glamping“. Wer noch nicht davon gehört hat, hier handelt es sich um sozusagen glamouröses Camping. Man hat in den kleinen Bungalows im Glampingpark wirklich nur das nötigste (Betten, Kochnische, kleines WC/Bad und Dusche, um sich gut selbst zu versorgen (Ausgenommen vom leckeren Frühstück) und unterzubringen. Aber dadurch wirkt es sofort heimisch und kuschelig. Wir und die Kids waren auf jeden Fall sofort ins Glamping verliebt.

    Nach dem Check-In packen wir gleich die Möglichkeit beim Schopf und borgten uns E-Bikes aus, um damit die Gegend unsicher zu machen. Das war eine aufregende und tolle Erfahrung kann ich nur sagen, unbedingt ausprobieren!

    Aber das Highlight des Tages war auf jeden Fall de spannende und interaktive „Waldexpedition„. Man muss sich an keine bestimmten Zeiten halten, denn man bekommt die Möglichkeit via interaktiven Logbuch und Videos jederzeit selbstständig die Expedition zu starten. Durch die verschiedenen Rätsel sind die Kinder auch immer motiviert zu wandern und Bockerl zu sammeln, schließlich wartet auf als Belohnung (für alle die alle Rätsel lösen) eine Überraschung beim Dorfbäcker!

    Die Expedition kann man noch bis Oktober (Herbstferien) buchen und beim aktuellen Spätsommer und hoffentlich auch Herbstwetter definitiv eine tolle Ausflugsoption!

    Als Ausklang lernten wir noch die netter Seiser’s und deren legendäre „schräge Wiesn“ kennen und die Kinder tobten sich noch beim Reifenrutschen und der Luftburg aus. Danach fielen sie todmüde ins Bett.

    Der Samstag stand dann ganz im Zeichen vom Erlebnispark in St. Corona am Wechsel (nur knapp 15min mit dem Auto entfernt).

    Die Kinder waren im Vorfeld schon sehr aufgeregt und das zu Recht, denn man bekommt hier einiges geboten. Angefangen von Wexl Trails (für alle Mountainbiker), über einen umfangreichen Motorikpark, den Ameisenpfad und natürlich die Sommer-Rodel-Bahn.

    Den Start machten wir im Motorikpark, der sich über ein weites Areal erstreckte. Wir besuchen auch laufend den Motorikpark bei uns in der Nähe in Wien, daher wussten wir, dass die Kinder ihren Spaß haben werden – und dem war auch so.

    Danach ging es schnurstracks zur Sommer-Rodel-Bahn. Wie einst in Kärnten (auf der Turracher Höhe) kann man hier mit ordentlichen Karracho den Hügel hinunter donnern. Mehr brauche ich natürlich nicht erwähnen oder?

    Ebenfalls am Programm stand der Ameisenpfad mit seinen 15 Stationen und Rätseln, welche die Kids toll motiviert haben. Somit musste wir einmal ihnen nachlaufen und nicht umgekehrt. Es war auf jeden Fall eine entspannende und ereignisreiche Wanderung über Stock und Stein sozusagen.

    Am späten Nachmittag traten wir dann den Heimweg an und ließen den Tag noch gemütlich ausklingen.

    Dieses Wochenende wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und ist dank der Nähe zu Wien auch schnell zu erreichen. Das wird unter Garantie nicht unser letzter Besuch gewesen sein, das ist somit schon mal klar! 🙂

    *Dieser Beitrag ist in Kooperation mit den Wiener Alpen entstanden

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